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Abdülaziz, osmanischer Sultan (*1830, †1876) 
1861-76 osmanischer Sultan, 1876 Absetzung durch Regierungsbeschluss, Ablösung durch seinen Vetter Murad V.
Suche nach: "Abdülaziz ODER Abdul-Aziz ODER Abdul Aziz Khan"
Abdülhamid II., osmanischer Sultan (*1842, †1918) 
1876-1909 osmanischer Sultan, Nachfolger seines Bruders Murad V., 1909 Absetzung.
Suche nach: "Abdülhamid II. ODER Abdul-Hamid"
Abdülkerim Nadir Pasa (*1807, †1883) 
Osmanischer Feldherr; Offizier im neugebildeten Militärverband der Asakir-i mansure unter Sultan Mahmud II., 1835 Studium in Wien, 1840 Oberst (Miralay), Aufnahme in den osmanischen Generalstab, 1847 Kommandeur der neugegründeten 6. Armee in Bagdad, später Marineminister, Generalissimus der osmanischen Streitkräfte und Provinzgouverneur, 1854 Entlassung als Kommandeur der anatolischen Armee, anschließend Vali von Saloniki und von Rumeli, 1876 Oberbefehlshaber der osmanischen Truppen in Europa im türkisch-russischen Krieg, 1877 Enthebung von seinem Posten und Prozess vor dem Kriegsgericht, Verbannung nach Midilli (Mithylini).
Suche nach: "Abdülkerim ODER Abdul Kerim Pascha"
Abdülmecid I., osmanischer Sultan (*1823, †1861) 
1839-61 osmanischer Sultan.
Suche nach: "Abdülmecid I. ODER Abdul-Medschid ODER Abdul Medschid"
Abeken, Christian Wilhelm Ludwig von (*1826, †1890) 
Sächsischer Staatsminister; 1845-48 Jurastudium in Leipzig und Heidelberg, anschließend im sächsischen Justizdienst, 1856 Staatsanwalt in Borna, 1858 Bezirksgerichtsrat, 1863 Appellationsgerichtsrat in Dresden, 1866 Geheimer Justizrat, Vortragender Rat im sächsischen Justizministerium, 1871 Justizminister, 1873-78 sächsischer Bundesbevollmächtigter, 1878 nobilitiert.
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Abeken, Heinrich Johann Wilhelm Rudolf (*1809, †1872) 
Theologe und Diplomat; 1827-31 Studium der Theologie, Philosophie und Philologie in Berlin, 1831-33 Hauslehrer und Mitarbeiter Christian Karl Josias von Bunsens in Rom, 1834 Assistent und Bibliothekar am Deutschen Archäologischen Institut, 1841 Aufenthalt in London, Vorbereitung eines deutsch-englischen Bistums in Jerusalem im Auftrag Friedrich Wilhelms IV., 1842-46 Attaché der preußischen Gesandtschaft in Rom, Teilnahme an der Expedition des Orientalisten Carl Richard Lepsius in Ägypten, 1846 interimistischer Legationssekretär bei der Gesandtschaft in Rom, 1848 Hilfsarbeiter und Legationsrat im Außenministerium, 1850 Wirklicher Legationsrat und Vortragender Rat, 1855 Geheimer Legationsrat, 1866 Wirklicher Geheimer Legationsrat, 1898 postume Veröffentlichung „Ein schlichtes Leben in bewegter Zeit“.
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Abele von und zu Lilienberg, Franz Seraphim Heinrich Ludwig Maria Baron (*1818, †1880) 
Österreichischer Oberst, 1867 außer Dienst.
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Achenbach, Heinrich von (*1829, †1899) 
Preußischer Staatsminister; Jurastudium in Berlin und Bonn, 1856 Gerichtsassessor in Siegen, 1858 Privatdozent an der Universität in Bonn, Hilfsarbeiter beim Oberbergamt in Bonn, 1859 Kreisrichter, 1862 Professor der Rechtswissenschaften an der Universität in Bonn, 1864 Oberbergrat und Justitiar beim Oberbergamt in Bonn, 1866 Geheimer Bergrat im Handelsministerium, 1866-98 Mitglied des Abgeordnetenhauses, 1868 Geheimer Oberbergrat, 1871 Geheimer Oberregierungsrat im Reichskanzleramt, 1872 Unterstaatssekretär im Kultusministerium, 1873 Unterstaatssekretär im Handelsministerium, 1873-78 Handelsminister, 1873/74 preußischer Landwirtschaftsminister, 1874 Mitglied des Reichstags, 1878 Oberpräsident von Westpreußen und Regierungspräsident in Danzig, 1879-99 Oberpräsident von Brandenburg, 1879-82 Regierungspräsident in Potsdam, 1888 nobilitiert.
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Ackermann, Karl-Gustav (*1820, †1901) 
Jurist, sächsischer Abgeordneter; 1840-45 Jurastudium in Leipzig und Heidelberg, 1845 Kanzleisekretär in Königsbrück, 1847-49 Rechtsaktuar beim Stadtrat in Dresden, 1849 Rechtsanwalt und Finanzprokurator im Zahlamt des sächsischen Finanzministeriums, 1853-98 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Dresden, 1854 stellvertretender Vorsitzender, 1865 Vorsitzender, 1854-64 Vorsitzender der Verfassungsdeputation, 1857 Syndikus der Fondsbörse in Dresden, 1862-67 Tätigkeit bei der Handelskammer Dresden, zeitweise Verwaltungsratsvorsitzender bzw. Direktor der Sächsischen Hypothekenversicherungs-Gesellschaft, 1865 Syndikus bei der Sächsischen Bank in Dresden, 1866 Direktor der Sächsischen Champagnerfabrik, 1869-71/77-1901 Mitglied des sächsischen Landtags, 1869-93 Mitglied des Reichstags, 1871 Mitbegründeter der Liberalen Reichspartei, 1874 Abgeordneter der Deutschen Reichspartei, 1877-93 Abgeordneter der Deutsch-Konservativen Partei, 1880-83 zweiter Vizepräsident des Reichstags, zeitweise Vorsitzender der Geschäftsordnungskommission, 1883 Geheimer Hofrat, 1891-99 Landtagspräsident.
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Adalbert Prinz von Bayern (*1828, †1875) 
Sohn König Ludwigs I. von Bayern, Generalleutnant in der bayerischen Armee, Kommandeur des 2. Kürassierregiments.
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Adalbert Prinz von Preußen (*1811, †1873) 
Neffe Friedrich Wilhelms III., Admiral; 1829 Premierleutnant, 1830 Kapitän, 1833 Major, 1838 Oberst, 1840 Generalmajor, 1843-54 Generalinspekteur der Artillerie, 1846 Generalleutnant, 1848/49 Vorsitzender der Technischen Marinekommission in Frankfurt/M., Verfasser der „Denkschrift über die Bildung einer deutschen Flotte“, 1849-71 Oberbefehlshaber der preußischen Marine, 1854 Admiral, 1864 Oberbefehlshaber des Ostseegeschwaders, 1871 Generalinspekteur der Kaiserlichen Marine.
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Adam, William Patrick (*1823, †1881) 
Englischer Politiker; Studium an der Universität in Cambridge, 1853-58 Sekretär von Lord Elphinstone in Indien, 1859-80 Mitglied des House of Commons, Lord High Treasurer, Bevollmächtigter für öffentliche Arbeiten, 1873 Mitglied des Privy Council, 1880 Gouverneur von Madras.
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Adams, Franz (*1828, †1891) 
Bürgermeister; 1854 Rechtsanwalt, 1877-91 beigeordneter Bürgermeister von Koblenz, 1878 Mitglied des Herrenhauses, 1888 Geheimer Justizrat.
Suche nach: "Adams"
Adelebsen, Reinhard Friedrich Baron von (*1826, †1883) 
Gutsbesitzer, Hauptmann a.D., 1874-83 Mitglied des Reichstags, Abgeordneter des Wahlkreises Hannover für die Deutsch-Hannoversche Partei.
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Adelheid Herzogin zu Schleswig-Holstein-Augustenburg, geb. Prinzessin zu Hohenlohe-Langenburg (*1835, †1900) 
Mutter der Kaiserin Auguste Victoria, 1856 Vermählung mit Prinz Friedrich von Schleswig-Holstein-Augustenburg.
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Adil Paşa 
Türkischer General, 1877 Teilnahme am russisch-türkischen Krieg.
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Adler 
Polizeiverwalter von Szittkehmen, erwähnt 1867.
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Adler, Viktor Heinrich Franz von (*1829, †1898) 
Preußischer General; 1850 Sekondeleutnant in der 1. Ingenieurinspektion, 1856 Premierleutnant, 1861 Hauptmann, 1864 Teilnahme am Gefecht von Radebüll und bei den Düppeler Schanzen, nobilitiert, 1867 Major im Großen Generalstab, 1869 Stab des Ingenieurkorps, 1872 Oberstleutnant, 1874 Oberst, 1880 Generalmajor, 1885 Generalleutnant.
Suche nach: "Adler"
Adolf Friedrich I. Herzog von Mecklenburg-Schwerin, (*1588, †1658) 
1608 gemeinsame Regentschaft mit seinem Bruder Johann Albrecht II. in Mecklenburg-Schwerin, 1621 Landesteilung, 1628 Verlust seines Landesteils und Flucht, 1631 Abtretung von Landesteilen, 1648 Erwerb der Bistümer Schwerin und Ratzeburg und der Johanniterkomturei Mirow.
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Adolf Friedrich V. Großherzog von Mecklenburg-Strelitz (*1848, †1914) 
Sohn des Großherzogs Friedrich Wilhelm, 1870/71 Teilnahme am deutsch-französischen Krieg, 1877 Vermählung mit Prinzessin Elisabeth von Anhalt, 1904-14 Großherzog von Mecklenburg-Strelitz.
Suche nach: "Adolf"
Adolf Großherzog von Luxemburg (*1817, †1905) 
1839-66 Herzog von Nassau, 1855 General der Kavallerie, 1866 Abdankung, 1890-1905 Großherzog von Luxemburg, Begründer des Hauses Luxemburg-Nassau.
Suche nach: "Adolf ODER Adolph"
Adolf I. Fürst zu Schaumburg-Lippe (*1817, †1893) 
1844 Vermählung mit Prinzessin Hermine von Waldeck-Pyrmont, 1860-93 Fürst.
Suche nach: "Adolf I."
Aegidi, Ludwig Karl James (*1825, †1901) 
Jurist, preußischer Politiker und Publizist (Pseud.: Ludwig Helfenstein); Jurastudium in Berlin, 1847/48 Mitarbeiter der Deutschen Zeitung in Heidelberg, Juni-September 1848 Privatsekretär von Adolf und Rudolf von Auerswald, 1849 Redakteur der Konstitutionszeitung, 1851 Dr. iur., 1853 Habilitation und Professor an der Universität in Göttingen, 1857 Professor an der Universität in Erlangen, 1859 Professor für Geschichte und Staatswissenschaften am Akademischen Gymnasium in Hamburg, Mitbegründer des Deutschen Nationalvereins, 1861 Herausgeber der Zeitschrift „Das Staatsarchiv“, 1868 Professor an der Universität in Bonn, 1867 Mitbegründer der Reichs- und Freikonservativen Partei, 1867-70 Mitglied des Norddeutschen Reichstags, 1871-77 Wirklicher Legationsrat im Auswärtigen Amt, 1873-93 Mitglied des Abgeordnetenhauses, 1877 Geheimer Legationsrat a.D., Honorarprofessor an der Universität in Berlin.
Suche nach: "Aegidi"
Agnes Herzogin von Sachsen-Altenburg, geb. Prinzessin von Anhalt (*1824, †1897) 
Tochter des Herzogs Leopold I. von Anhalt und der Friederike von Preußen, 1853 Vermählung mit Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg.
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Ahlefeldt, Wilhelm Karl von (*1818, †1897) 
um 1864 Landrat, Gesandter des Erbprinzen von Augustenburg bei Bismarck, um 1881 Landesdirektor von Schleswig-Holstein, Wirklicher Geheimer Rat.
Suche nach: "Ahlefeldt ODER Ahlefeld"
Ahmed Arifi Paşa (*1830, †1895) 
Großwesir, Diplomat; Botschafter in Wien, 1874/75 türkischer Außenminister, 1879 leitender Minister, 1881-84 erneut Außenminister.
Suche nach: "Ahmed ODER Aarifi Pascha"
Ahmed Paşa (Ejub) 
Türkischer General, 1877 Teilnahme am russisch-türkischen Krieg.
Suche nach: "Ahmed ODER Achmed Ejub Pascha"
Ahmed Paşa (Hifzi) 
Türkischer General, 1877 Teilnahme am russisch-türkischen Krieg.
Suche nach: "Ahmed ODER Achmet Hifzi Pascha"
Ahmed Paşa (Kayserili) (*1796, †1878) 
1873/76 türkischer Minister der Marine.
Suche nach: "Ahmed ODER Ahmed Kaisserli Pascha"
Alba, Fernando Álvarez de Toledo, Duque de (*1508, †1582) 
Spanischer Feldherr und Staatsmann im Dienste Karls V. und Felipes II.; 1525 Teilnahme an der Schlacht bei Pavia, 1535 Befehlshaber bei der Belagerung von Tunis, 1537 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Heere, 1547 siegreicher Heerführer gegen den Schmalkaldischen Bund in der Schlacht bei Mühlberg, 1552 Kommandeur der Armee im Krieg gegen Frankreich, Generalkommandeur der kaiserlichen Truppen in Italien, 1567-73 Statthalter in den Niederlanden, brutale Niederschlagung des protestantischen Aufstandes, 1580 Eroberung Portugals.
Suche nach: "Alba"
Albedyll, Emil von (*1824, †1897) 
Preußischer General; 1841 preußischer Militärdienst, 1848 Ordonanzoffizier im Feldzug gegen Dänemark, 1858 Rittmeister, 1862 Mitglied der Abteilung für persönliche Angelegenheiten im Kriegsministerium, 1866 Oberstleutnant und Flügeladjutant Wilhelms I., 1868 Oberst, 1870/71 Teilnahme am Krieg gegen Frankreich im Großen Hauptquartier, 1872-88 Chef des Militärkabinetts, 1873 Generalmajor und General à la suite des Kaisers, 1876 Generaladjutant des Kaisers, 1886 General der Kavallerie, 1888 Kommandeur des VII. Armeekorps in Münster.
Suche nach: "Albedyll ODER Albedyl"
Albert I. König von Sachsen (*1828, †1902) 
Sächsischer General; Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität in Bonn, 1849 Hauptmann, Teilnahme am Feldzug in Schleswig und Holstein, 1853 Vermählung mit Carola von Wasa-Holstein-Gottorp, 1854 Kronprinz von Sachsen, Vorsitzender des Staatsrats, Kommandeur der sächsischen Infanterie, 1866 Kommandeur der sächsischen Armee im Krieg gegen Preußen, 1867 Kommandeur des XII. (sächsischen) Armeekorps der Bundesarmee, 1870/71 Oberbefehlshaber der Maasarmee, Einsätze bei Gravelotte, St. Privat, Sedan und Paris, 1871 Generalfeldmarschall, 1873-1902 König von Sachsen.
Suche nach: "Albert I."
Albert Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen (*1819, †1861) 
Prinzgemahl, zweiter Sohn von Herzog Ernst I.; 1837 Studium an der Universität in Bonn, 1840 Vermählung mit Queen Victoria, Mitglied des Privy Council, 1847 Kanzler der Universität Cambridge, 1851 Protektor der Weltausstellung in London, 1857 Prinzgemahl (Prince Consort), Präsident der Royal Agricultural Society.
Suche nach: "Albert"
Albert Victor Duke of Clarence and Avondale, Earl of Athlone (*1864, †1892) 
Sohn des britischen Thronfolgers Albert Edward (Edward VII.), 1877 Kadett in der Royal Navy, 1880 Midshipman, 1880-82 Weltreise, 1883-88 Studium in Cambridge (Trinity College), 1885 Lieutenant, 1889 Major, Captain und Aide-de-camp der Queen, 1890 Earl und Duke, Mitglied des House of Lords, 1891 Entlassung aus dem Militärdienst, Vermählung mit Princess Victoria Mary of Teck (Queen Mary).
Suche nach: "Albert ODER Albert Viktor"
Albrecht Friedrich Rudolf Erzherzog von Österreich, Herzog von Teschen (*1817, †1895) 
Österreichisch-ungarischer Feldmarschall, Militärschriftsteller; 1830 Oberst, 1837 praktischer Militärdienst, 1840 Generalmajor, 1843 Feldmarschall-Leutnant, 1845 kommandierender General von Nieder- und Ober-Österreich, 1848/49 Feldzug in Italien, 1849 Kommandeur des III. Armeekorps in Böhmen, Gouverneur der Bundesfestung in Mainz, 1851-60 Generalgouverneur in Ungarn, 1860/61 kommandierender General des VIII. Armeekorps in Vicenza, Feldzeugmeister, 1863 Feldmarschall, 1866 Kommandeur der Südarmee, Oberbefehlshaber des kaiserlichen Heeres nach der Schlacht von Königgrätz, Generalinspekteur.
Suche nach: "Albrecht"
Albrecht II. (V.), Herzog von Österreich, römisch-deutscher König (*1397, †1439) 
1404 Herzog von Österreich als Albrecht V., 1411 Regentschaftsantritt, 1438 Krönung zum König von Ungarn und von Böhmen, Wahl zum deutschen König in Frankfurt/M., designierter Nachfolger Kaiser Sigismunds.
Suche nach: "Albrecht II."
Albrecht III. (der Fromme) Herzog von Bayern-München (*1401, †1460) 
1832 Vermählung mit Agnes Bernauer, 1835 Verhaftung und Ermordung der Gemahlin durch Albrechts Vater Herzog Ernst, 1438 Antritt der Regentschaft, 1440 Ablehnung der böhmischen Königskrone, 1455 Gründung des Benediktinerklosters zu Andechs.
Suche nach: "Albrecht III."
Albrecht III. Achilles, Kurfürst von Brandenburg (*1414, †1486) 
Dritter Sohn des Kurfürsten Friedrich I. von Brandenburg, 1440 Markgraf von Brandenburg-Ansbach, 1464 Markgraf von Brandenburg-Kulmbach, 1470 Kurfürst von Brandenburg, 1473 Dispositio Achillea (Unteilbarkeit der Kurmark), Übergabe der Regierung an seinen Sohn Johann Cicero.
Suche nach: "Albrecht III."
Albrecht Prinz von Preußen (*1809, †1872) 
Bruder Kaiser Wilhelms I., preußischer General; 1819 preußischer Militärdienst, 1828 Major, 1830-49 Ehe mit Marianne Prinzessin der Niederlande, 1833 Generalmajor, 1842 Generalleutnant, 1852 General der Kavallerie, 1853 morganatische Heirat mit Rosalie von Rauch, 1863 Inspekteur des II. Armeekorps, 1864 Teilnahme am Krieg gegen Dänemark, 1865 Inspekteur der III. Armeeabteilung, 1866 Kommandeur des Kavalleriekorps der I. Armee, 1870/71 Kommandeur der 4. Kavalleriedivision, 1871 Generaloberst.
Suche nach: "Albrecht"
Albrecht Prinz von Preußen (*1837, †1906) 
Neffe Kaiser Wilhelms I., preußischer General, Regent von Braunschweig; 1847 preußischer Militärdienst, 1864 im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl, 1866 Generalmajor, 1870 Kommandeur der 2. Gardekavalleriebrigade, 1871 Generalleutnant, 1874 Kommandeur des X. Armeekorps in Hannover, 1883 Herrenmeister des Johanniterordens, 1885-1906 Regent des Herzogtums Braunschweig, 1888 Generalfeldmarschall, Kommandeur der 1. Armeeinspektion, 1891 Vorsitzender der Landesverteidigungskommission, Präses der Königlichen Akademie für gemeinnützige Wissenschaften in Erfurt.
Suche nach: "Albrecht"
Albrecht, Daniel Ludwig (*1765, †1835) 
Preußischer Beamter; 1774-77 Jurastudium in Halle, 1787 Auskultator beim Stadtgericht in Berlin, 1793-97 Hofgerichtsrat in Bromberg, 1794-97 kommissarische Tätigkeit in Thorn, 1797 Regierungsrat beim Justizkollegium in Thorn, 1798 Kammergerichtsrat in Berlin, 1804 Vortragender Rat im Justizministerium, 1807 Mitglied der Friedensvollziehungskommission, 1808 Vortragender Rat für Rechtsangelegenheiten des Königs, 1808 Geheimer Kabinettsrat, 1809 Geheimer Oberjustizrat im Justizministerium, 1810 Chef des Geheimen Zivilkabinetts, 1817 Mitglied des Staatsrats, 1819 Mitglied der Immediat-Untersuchungskommission.
Suche nach: "Albrecht"
Aleksandr Aleksandrovič, Großfürst von Russland (*1869, †1870) 
Zweiter Sohn des Zaren Aleksandr III.
Suche nach: "Aleksandr"
Aleksandr I. Pavlovič (Alexander I.), Zar von Russland (*1777, †1825) 
Ältester Sohn von Pavel I., Erziehung durch den Schweizer Freimaurer de la Harpe, 1793 Vermählung mit Prinzessin Luise von Baden, 1801 Zar von Russland, Initiator innenpolitischer Reformen, 1807 Frieden von Tilsit, 1810 Genehmigung der Freimaurerei in Russland, 1813-15 Bündnis mit Preußen und Österreich gegen Frankreich, 1814/15 Wiener Kongress, Stifter der „Heiligen Allianz“, seit 1819 repressive Innenpolitik.
Suche nach: "Aleksandr I."
Aleksandr II. Nikolaevič (Alexander II.), Zar von Russland (*1818, †1881) 
Ältester Sohn von Nikolaj I., 1841 Vermählung mit Prinzessin Marie von Hessen-Darmstadt, 1855 Zar von Russland, innenpolitische Reformen (Aufhebung der Leibeigenschaft), 1863 Unterdrückung des polnischen Aufstands, 1873 Dreikaiserbündnis mit Deutschland und Österreich-Ungarn, 1877/78 Krieg gegen die Türkei, 1881 Ermordung in St. Petersburg.
Suche nach: "Aleksandr II."
Aleksandr III. Aleksandrovič (Alexander III.), Zar von Russland (*1845, †1894) 
Zweiter Sohn von Aleksandr II., 1866 Vermählung mit Prinzessin Dagmar von Dänemark, 1881 Zar von Russland.
Suche nach: "Aleksandr III."
Aleksandra Fedorovna, Zarin von Russland, geb. Alice Prinzessin von Hessen-Darmstadt (*1872, †1918) 
Tochter des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein, 1894 Vermählung mit dem russischen Thronfolger Nikolaj, 1894-1917 Zarin von Russland, 1918 Hinrichtung.
Suche nach: "Aleksandra ODER Alix"
Aleksandra Fedorovna, Zarin von Russland, geb. Friederike Charlotte Wilhelmine Prinzessin von Preuß (*1798, †1860) 
Schwester Kaiser Wilhelms I., 1817 Vermählung mit dem russischen Thronfolger Nikolaj, 1825 Zarin von Russland, 1855 Witwe.
Suche nach: "Aleksandra ODER Alexandra Feodorowna"
Aleksej Aleksandrovič, Großfürst von Russland (*1850, †1908) 
Sohn des Zaren Aleksandr II.
Suche nach: "Aleksej ODER Alexis ODER Alexei"
Alexander (Aleksandr Petrovič) Prinz von Oldenburg (*1844, †1932) 
Sohn des Prinzen Konstantin Friedrich Peter von Oldenburg, Vermählung mit Jevgenija Maksimovna, Tochter des Zaren Nikolaj I., wohnhaft in St. Petersburg.
Suche nach: "Alexander"
Alexander der Große (*356, †323) 
336-323 König von Makedonien.
Suche nach: "Alexander"
Alexander I. Fürst von Bulgarien (Alexander Joseph Prinz von Battenberg) (*1857, †1893) 
Zweiter Sohn des Prinzen Alexander von Hessen-Darmstadt und der Prinzessin Julie von Battenberg, zunächst im großherzoglich hessischen Militärdienst, 1877 Teilnahme am Feldzug gegen die Türken im Hauptquartier des Großfürsten Nikolaus von Bulgarien, anschließend Versetzung in das Garde du Corps nach Berlin, 1879 Wahl zum Fürsten von Bulgarien durch die bulgarische Nationalversammlung, 1881 Bewilligung außerordentlicher Regierungsvollmachten durch die Nationalversammlung, 1883 Verlobung mit Prinzessin Viktoria von Preußen, Tochter des Kronprinzen von Preußen, gegen den Willen Wilhelms I. und Bismarcks, 1886 Abdankung, 1888 Auflösung der Verlobung, 1889 Vermählung mit der Opernsängerin Johanna Loisinger und Annahme des Titels Graf von Hartnau, Eintritt in die österreichisch-ungarische Armee.
Suche nach: "Alexander I."
Alexander Karl Herzog zu Anhalt-Bernburg (*1805, †1863) 
Letzter regierender Herzog von Anhalt-Bernburg, Erkrankung an Schizophrenie, 1834 Vermählung mit Prinzessin Frederike Karoline Juliane von Holstein-Glücksburg, 1855 Ernennung der Gemahlin zur Mitregentin.
Suche nach: "Alexander"
Alexander Prinz von Hessen und bei Rhein, Prinz von Battenberg (*1823, †1888) 
Österreichischer General, dritter Sohn des Großherzogs Ludwig II. von Hessen, Begründer des Hauses Battenberg; 1833 großherzoglich hessischer Militärdienst, 1840 Wechsel in den russischen Militärdienst, 1845 russischer General der Kavallerie, Teilnahme am Krieg im Kaukasus, 1853 Wechsel in den österreichischen Militärdienst, 1859 Feldmarschallleutnant, Feldzug in Italien, 1866 Oberbefehlshaber des 8. Bundesarmeekorps im Krieg gegen Preußen, 1868 österreichischer General der Kavallerie, 1873 hessischer General der Kavallerie.
Suche nach: "Alexander"
Alexander Prinz von Preußen (*1820, †1896) 
Preußischer General, Sohn des Prinzen Friedrich von Preußen; 1830 preußischer Militärdienst, 1842 Premierleutnant, 1844 Hauptmann, 1846 Major, 1849 Oberst, 1852 Generalmajor, 1856 Generalleutnant, 1864 General der Infanterie.
Suche nach: "Alexander"
Alexandra Königin von Grossbritannien und Irland, geb. Prinzessin von Dänemark (*1844, †1925) 
Tochter des Königs Christian IX. von Dänemark, 1863 Vermählung mit dem britischen Thronfolger Edward Albert Prince of Wales. 1901 Königin.
Suche nach: "Alexandra"
Alexandrine Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin, geb. Prinzessin von Preußen (*1803, †1892) 
Schwester Kaiser Wilhelms I., 1822 Vermählung mit Herzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, 1837 Großherzogin, Gründerin von drei Alexandrinen-Stiftungen.
Suche nach: "Alexandrine ODER Alexandriene"
Alexandrine Herzogin von Mecklenburg-Schwerin, geb. Prinzessin von Preußen (*1842, †1906) 
Tochter des Prinzen Albrecht von Preußen und Nichte Kaiser Wilhelms I., Gemahlin des Herzogs Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin.
Suche nach: "Alexandrine"
Alexandrine Herzogin von Sachsen-Coburg und Gotha, geb. Prinzessin von Baden (*1820, †1904) 
Tochter des Großherzogs Leopold von Baden, 1842 Vermählung mit Erbprinz Ernst von Sachsen-Altenburg, kinderlos, 1844 Herzogin, Engagement für gemeinnützige Einrichtungen und Stiftungen.
Suche nach: "Alexandrine"
Alfonso XII. König von Spanien (*1857, †1885) 
Zweiter Sohn der Königin Isabella II., Erbe der Thronansprüche der jüngeren bourbonischen Linie, Kindheit in Wien und England, Besuch der britischen Militärakademie in Sandhurst, 1874 Ausrufung zum König von Spanien, 1879 Vermählung mit Erzherzogin Maria Christina von Österreich.
Suche nach: "Alfonso XII. ODER Alfons XII."
Alfred Duke of Edinburgh, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha (*1844, †1900) 
Britischer Admiral, zweiter Sohn der Queen Victoria; 1852 Eintritt in die Royal Navy, 1862 Ablehnung der griechischen Krone, 1863 Lieutenant, 1863-65 Studium an den Universitäten in Genf, Bonn und Edinburgh, 1866 Duke und Earl of Ulster and Kent, Mitglied des House of Lords, 1867 Captain, 1867-71 Weltreise, 1868 Colonel, 1874 Vermählung mit der russischen Großfürstin Marie Aleksandrovna, 1876 Personal Naval Aide-de-camp der Queen, 1878 Rear-Admiral der Mittelmeerflotte, 1882 Vice-Admiral, 1886 Oberbefehlshaber der Mittelmeerflotte, 1887 Admiral, 1890-93 Oberbefehlshaber in Devenport, 1893 Admiral of the Fleet, regierender Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha.
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Alice Großherzogin von Hessen und bei Rhein, geb. Prinzessin von Großbritannien und Irland (*1843, †1878) 
Zweite Tochter der Queen Victoria, 1862 Vermählung mit Prinz Ludwig von Hessen und bei Rhein, Förderin der öffentlichen Gesundheitspflege in Darmstadt, 1867 Gründerin des Alice-Vereins für Krankenpflege, 1877 Großherzogin.
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Allnoch, Anton Leopold Nikolaus (*1806, †1888) 
Rittergutsbesitzer, preußischer Abgeordneter; Besitzer des Guts Beigwitz bei Neiße, Steuereinnehmer, Gemeinde- und Amtsvorsteher, Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses in Neiße, Mitglied des schlesischen Provinziallandtags, 1847 Mitglied des Vereinigten Landtags, 1852-61/1865-79 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Linke, Fraktion Vincke, linkes Centrum), 1871-78 Mitglied des Reichstags
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Alten, Viktor von (*1839, †1904) 
Preußischer General; Ausbildung in den Kadettenanstalten Bensberg und Berlin, 1856 Sekondeleutnant im 6. Artillerie-Regiment, 1857-59 Besuch der Artillerie- und Ingenieurschule, 1862-65 Besuch der Kriegsakademie, 1866 Teilnahme an der Schlacht von Königgrätz, Versetzung zum Großen Generalstab, 1869 Hauptmann, 1870/71 Teilnahme am deutsch-französischen Krieg, 1875 Versetzung zum Großen Generalstab, 1886 Oberst, 1888 Kommandeur des 2. Garde-Feld-Artillerie-Regiments, 1889 Generalmajor, Kommandeur der 2. Feld-Artillerie-Brigade, 1892 Generalleutnant.
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Altenstein, Karl Sigmund Franz Freiherr vom Stein zum (*1770, †1840) 
Preußischer Staatsminister; Studium an der Universität in Erlangen und Göttingen, 1793 Referendar der Kriegs- und Domänenkammer in Ansbach, 1795 Assessor, 1797 Kriegs- und Domänenrat, 1799 Mitarbeiter Hardenbergs in Berlin, 1801 Vortragender Rat, 1803 Geheimer Oberfinanzrat, 1808-10 preußischer Finanzminister, 1813 Zivilgouverneur von Schlesien, 1815 Mitglied der Zentralbehörde der Alliierten zur Verwaltung der eroberten Provinzen Frankreichs, 1817-38 preußischer Kultusminister.
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Alvensleben, Albrecht Graf von (*1794, †1858) 
Preußischer Staatsminister; 1811 Jurastudium an der Universität in Berlin, 1813 Freiwilliger in den Befreiungskriegen, 1815 Sekondeleutnant, 1817 preußischer Justizdienst, Auskultator beim Stadtgericht Berlin, Bekanntschaft mit den Brüdern Gerlach und Brentano und Mitglied der „Maikäfergesellschaft“, 1819 Referendar beim Kammergericht, 1822 Assessor, 1826 Kammergerichtsrat, Hilfsarbeiter beim Geheimen Obertribunal, 1828-31 Verwaltung des Familienguts Erxleben, 1828 Feuersozietätsdirektor des Herzogtums Magdeburg, 1831 Geheimer Justizrat und Vortragender Rat im Justizministerium, preußischer Kommissar in Krakau, 1833 Mitglied des Staatsrats, interimistische Verwaltung des Finanzministeriums, 1834 Geheimer Oberjustizrat, preußischer Vertreter bei den Wiener Konferenzen, 1835 Wirklicher Geheimer Rat, preußischer Finanzminister, 1842-44 Vortragender Kabinettsminister, 1848 Mitglied der preußischen Nationalversammlung, 1849 Mitglied der ersten Kammer, 1850/51 preußischer Bevollmächtigter bei den Dresdener Konferenzen, 1852 Gesandter am hannoverschen Hof, 1854 Mitglied des Herrenhauses.
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Alvensleben, Gustav Hermann von (*1827, †1905) 
Preußischer General; 1838 preußischer Militärdienst in Potsdam, 1844 Sekondeleutnant, 1852-55 Versetzung zur Allgemeinen Kriegsschule, 1856 Premierleutnant, 1857 Versetzung zur topographischen Abteilung im Großen Generalstab, 1858 Adjutant des Prinzen Friedrich Karl, 1859 Hauptmann im Generalstab in Neiße, 1861 Rittmeister, Mitglied des Generalstabs in Berlin, 1863 Major und Generalstabsoffizier bei der 2. Garde-Infanteriedivision, 1864 Teilnahme am Krieg gegen Dänemark, 1866 Generalstabsoffizier des Kavalleriekorps der I. Armee, Oberstleutnant im Großen Generalstab, 1870 Oberst, Teilnahme am deutsch-französischen Krieg, 1874 Generalmajor, 1880 Generalleutnant, 1886 General der Kavallerie, Kommandeur des XIII. Armeekorps, 1891 außer Dienst.
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Alvensleben, Gustav von (*1803, †1881) 
Preußischer General; 1819 preußischer Militärdienst, 1835 Premierleutnant, militärischer Erzieher des Prinzen Georg von Mecklenburg-Strelitz und des Erbprinzen von Lippe-Detmold, 1841 Hauptmann, 1847 Major im preußischen Generalstab, 1849 Generalstabschef beim Feldzug in Baden, 1850 Generalstabschef beim VIII. Armeekorps, 1854 Generalstabschef beim Militärgouvernement der Rheinprovinz und Westfalens, 1855 Oberst, 1858 Generalmajor, 1861 Generaladjutant, Mitglied des Militärkabinetts, 1863 Abschluss der nach ihm benannten Konvention mit Russland, 1865 Generalleutnant, 1866 Kommandeur des IV. Armeekorps, 1872 außer Dienst.
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Amadeo I. König von Spanien (Amedeo Ferdinando Maria di Savoia), Duca d’Aosta (*1845, †1890) 
Zweiter Sohn des Königs Vittorio Emanuele II., Dienst in der Nationalgarde in Mailand, Wechsel in die Armee, Konteradmiral der Marine von Sardinien-Piemont, 1859 Teilnahme am Krieg gegen Österreich, 1866 Oberstleutnant (Teniente Coronel), Teilnahme am Krieg gegen Österreich, Generalleutnant, 1870 Vizeadmiral, Wahl zum König von Spanien als Amadeo I., 1873 Abdankung und Rückkehr nach Italien.
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Amalia Auguste Königin von Sachsen, geb. Prinzessin von Bayern (*1801, †1877) 
Tochter des Königs Maximilian I. Joseph von Bayern, 1822 Vermählung mit Prinz Johann von Sachsen, 1854 Königin von Sachsen.
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Amalia Prinzessin der Niederlande, geb. Prinzessin von Sachsen Weimar-Eisenach (*1830, †1872) 
Tochter des Herzogs Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach, 1853 Vermählung mit Prinz Heinrich von Oranien-Nassau.
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Amalie Marie Friedericke Herzogin von Oldenburg, Königin von Griechenland (*1818, †1875) 
1836 Vermählung mit Otto von Wittelsbach, König von Griechenland, zeitweise Übernahme der Regierungsgeschäfte, Gründerin von Frauenvereinen und Förderin kultureller Einrichtungen, Initiatorin der Aufforstung von Attika und Gründerin eines landwirtschaftlichen Musterbetriebes, 1861 Rückkehr nach Deutschland infolge des misslungenen Mordanschlags auf den König, Residenz in Bamberg.
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Anastasia Großherzogin zu Mecklenburg-Schwerin, geb. Großfürstin von Russland (*1860, †1922) 
Tochter des Großfürsten Michail Nikolaevč, 1879 Vermählung mit Erbprinz Friedrich Franz (III.) von Mecklenburg-Schwerin, 1883 Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin.
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Andrássy (von Csíkszentkirály und Krasznahorka), Gyula Graf (*1823, †1890) 
Ungarischer Magnat und Minister; Jurastudium, ungarischer Staatsdienst, 1847/48 Mitglied des Preßburger Reichstags, Obergespan des Komitats Zemplin, 1848 Teilnahme am ungarischen Aufstand, 1849 ungarischer Gesandter in Konstantinopel, 1850 Verurteilung zum Tod, Flucht und Exil in Paris und London, 1858 Amnestie, 1860 Rückkehr nach Ungarn, 1861 Mitglied des Preßburger Reichstags, 1865 Vizepräsident des Reichstags, 1867 ungarischer Ministerpräsident, 1871-79 Minister der Auswärtigen Angelegenheiten und des kaiserlichen Hauses, Mitglied des ungarischen Magnatenhauses, 1878 Bevollmächtigter beim Berliner Kongress, 1879 Rücktritt, Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Pest.
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Andrian-Werburg, Gabriele Baronin von (*1814/15, †1899) 
Hofdame der Erzherzogin Hildegarde, der Gemahlin des Erzherzogs Albrecht, 1864 Hofdame der Erzherzogin Maria Theresie, spätere Herzogin von Württemberg.
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Anne Herzogin von Mecklenburg-Schwerin (*1865, †1882) 
Tochter des Großherzogs Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin.
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Antoinette Herzogin von Anhalt, geb. Prinzessin von Sachsen-Altenburg (*1838, †1908) 
1854 Vermählung mit Erbprinz Friedrich Leopold Franz Nikolaus von Anhalt (Herzog Friedrich I.), 1871 Herzogin.
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Antonelli, Giacomo (*1806, †1876) 
Kardinal und Staatssekretär; Studium im Priesterseminar in Rom, 1830 Assessor beim obersten Gerichtshof (Tribunale Criminale), 1835-40 Delegat in Orvieto, Viterbo und Macerata, 1840 Kanonikus von St. Peter, 1841 Unterstaatssekretär in der Verwaltung des Innern, 1844 Schatzmeister, 1845 Finanzminister (Tesoriere Generale), 1847 Kardinal unter Pius IX., 1848 Vorsitzender im Ministerium, Rücktritt infolge der Revolution und Flucht nach Gaeta, Staatssekretär, 1850 Rückkehr nach Rom, Präsident des Staatsrats.
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Antonia Maria Fürstin von Hohenzollern-Sigmaringen, geb. Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, I (*1845, †1913) 
Tochter des Prinzen Ferdinand II. August von Sachsen-Coburg-Saalfeld, 1861 Vermählung mit Erbprinz Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen, 1885 Fürstin.
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Appert, Félix Antoine (*1817, †1891) 
Französischer General und Diplomat; 1836-38 Ausbildung an der Militärschule in Saint-Cyr, 1838 Sous-lieutenant, Versetzung nach Algerien, 1843 Capitaine, Einsatz in der Schlacht von Isly, Aide-de-camp (Adjutant), 1854 Teilnahme am Krimkrieg, 1857 Lieutenant-colonel, Versetzung zur französischen Botschaft in London, Unterstabstabschef der Garde impériale, 1862 Colonel, 1866 Unterstabschef im 1. Armeekorps, 1870 Général de brigade, Teilnahme am deutsch-französischen Krieg, 1871 Mitglied des Conseil général des Departements Marne, 1874 Général de division, 1882 Versetzung zur Reserve, 1883-86 Versetzung zur französischen Botschaft in St. Petersburg.
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Archimedes (*um 287, †212) 
Griechischer Mathematiker und Physiker.
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Arenberg, Engelbert August Herzog von (*1824, †1875) 
1861 Herzog von Arenberg, Aarschot und Meppen, Fürst von Recklinghausen, Mitglied der Provinzialstände in Hannover.
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Arentschild, Alexander Karl Friedrich von (*1806, †1881) 
Königlich hannoverscher Generalleutnant, erwähnt 1866.
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Aristarchi Bey 
Türkischer Gesandter in Berlin, erwähnt 1867/76.
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Arndt, Ernst Moritz (*1769, †1860) 
Schriftsteller; 1791-94 Studium der Theologie und Geschichte in Greifswald und Jena, Hauslehrer bei Gotthard Ludwig Kosegarten, 1798 Bildungsreise durch Europa, 1800 Privatdozent an der Universität Greifswald, 1805 außerordentlicher Professor, 1806 Redakteur und politischer Schriftsteller in Schweden, 1812/13 Mitarbeiter des Freiherrn vom Stein, 1818-26 Professor für Geschichte an der Universität in Bonn, 1840 rehabilitiert, 1841-54 erneut Professor in Bonn, 1841 Rektor, 1848 Mitglied der deutschen Nationalversammlung.
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Arnemann, Mathilde, geb. Stammann (*1809, †1896) 
Gemahlin des Großhändlers Karl Theodor Arnemann in Altona, 1848-71 Krankenpflegerin in den Kriegen in Schleswig-Holstein und in Frankreich, Gründerin der Elisabeth-Rosenstiftung in Karlsbad.
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Arnim (-Suckow), Harry Kurt Eduard Carl Graf (*1824, †1881) 
Preußischer Diplomat; 1846 Dr. iur., 1847 Auskultator, 1850 diplomatischer Dienst, Legationssekretär in München, 1851 in Rom (Vatikan), 1855 Legationssekretär im Außenministerium, 1856 Legationsrat, 1858 Geschäftsträger in Kassel, 1859 Legationssekretär in Wien, 1860 Legationssekretär im Außenministerium, 1862 Gesandter in Lissabon, 1863 in Kassel, 1864 in München und in Rom (Vatikan), 1870 preußischer Graf, 1871 Kommissar bei den Friedensverhandlungen in Brüssel und in Frankfurt/M., 1872 Wirklicher Geheimer Rat, Botschafter in Paris, 1874 Abberufung nach Konflikt mit Bismarck und Verhaftung wegen Unterschlagung von Akten, 1875 Flucht in die Schweiz, 1876 Verurteilung wegen Landesverrats (Arnim-Paragraph).
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Arnim-Boitzenburg, Adolf Graf von (*1832, †1887) 
Preußischer Beamter und Abgeordneter, Majoratsbesitzer; 1862 Regierungsassessor in Potsdam, 1864 Hilfsarbeiter im Innenministerium, 1866/68-73 Landrat in Templin, 1867-84 Mitglied des Reichstags (Reichs- und Freikonservative Partei), 1868-87 Mitglied des Herrenhauses, 1873 Bezirkspräsident in Metz, 1874-77 Oberpräsident von Schlesien, 1878-87 erster Vizepräsident des Herrenhauses, 1880/81 Reichstagspräsident, 1882 Vorsitzender des brandenburgischen Provinziallandtags, Vorsitzender der Provinzialsynode, 1884 Mitglied des Staatsrats, Vorstandsvorsitzender der Generalsynode, 1886 Wirklicher Geheimer Rat.
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Arnim-Boitzenburg, Adolf Heinrich Graf (*1803, †1868) 
Preußischer Staatsminister; Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Göttingen und Berlin, Landrat der Uckermark, 1833-40 Regierungspräsident in Stralsund, Aachen und Merseburg, 1839-68 Mitglied des brandenburgischen Provinziallandtags, Landtagsmarschall, 1840 Oberpräsident der Provinz Posen, 1842 Innenminister, 1845 Rücktritt, 1847 Mitglied des Vereinigten Landtages, 1848 Ministerpräsident, Unterzeichnung der konstitutionellen Verfassung, Mitglied der deutschen Nationalversammlung, 1849 Mitglied der zweiten Kammer des Landtags, 1850 Mitglied des Erfurter Unionsparlaments, 1854 Mitglied des Herrenhauses.
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Arnim-Boitzenburg, Graf 
Ordonnanzoffizier des preußischen Prinzen.
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Arnulf Prinz von Bayern (*1852, †1907) 
Bayerischer General, Sohn des Prinzregenten Luitpold; 1868 Sekondeleutnant im Infanterie-Leibregiment, Ordonanzoffizier des Generals von der Tann, 1871 Oberstleutnant, 1873-76 Besuch der Kriegsakademie, 1876 Hauptmann, 1877 Major, Versetzung zum russischen Hauptquartier im russisch-türkischen Krieg, 1878 Bataillonskommandeur, 1879 Oberst, 1880 Kommandeur des 1. Infanterieregiments, 1882 Kommandeur des Infanterie-Leibregiments, 1884 Generalmajor, Kommandeur der 1. Infanteriebrigade, 1887 Generalleutnant, Kommandeur der 1. Division, 1890 General der Infanterie, 1892-1906 kommandierender General des I. Armeekorps, 1903 Generaloberst der Infanterie im Rang eines Generalfeldmarschalls.
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Arthur Prince of Great Britain and Ireland, Prince of Connaught (*1883, †1938) 
Britischer Offizier, Sohn von Arthur William Duke of Connaught und Luise Margarete von Preußen; Besuch der Militärakademie in Sandhurst, 1901 Second Lieutenant, 1903 Lieutenant, 1907 Captain, 1913 Brevet Major, 1914-16 Kriegseinsatz in Frankreich und Flandern, 1915 Major, 1919 Lieutenant Colonel, 1920-23 Generalgouverneur, Oberbefehlshaber und High Commissioner in Südafrika, 1922 Colonel, Aide-de-camp des Königs.
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Arthur William Duke of Connaught and Strathearn (*1850, †1942) 
Britischer Feldmarschall, dritter Sohn von Queen Victoria; 1866 in die Royal Military Academy in Woolwich, 1868 Lieutenant der Royal Artillery, später Versetzung zur Royal Rifle Brigade, 1869/70 Militärdienst in Kanada, 1871 Captain, 1874 Duke of Connaught and Strathearn und Earl of Sussex, 1875 stellvertretender Generaladjutant in Gibraltar, 1876 Lieutenant-Colonel, 1879 Vermählung mit Prinzessin Luise von Preußen, 1880 Major-General, 1882 Kommandeur der Guards Brigade in Ägypten, 1886-90 Militärdienst in Bombay, 1890 Lieutenant-General, 1890-93 Militärdienst in Portsmouth, 1893 General, 1893-98 Versetzung nach Aldershot, 1899 Ablehnung der Nachfolge des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, 1900-04 Oberbefehlshaber in Irland, 1902 Field-Marshal, 1904 General of the Forces (Generalinspekteur), 1907-09 Militärdienst im Mittelmeer, 1911-16 Generalgouverneur von Kanada.
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Assmann, Reinold (*1822) 
Preußischer Abgeordneter; 1842-45 Jurastudium in Halle, Heidelberg und Berlin, 1852-64 Kreisgerichtsrat in Liegnitz, 1859-68 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Fraktion Vincke, Fortschrittspartei, Nationalliberale Partei), 1864 Versetzung nach Löbau/Westpreußen wegen Mitgliedschaft im Nationalverein, 1865 Entlassung auf eigenen Wunsch, 1867/68 Mitglied des Reichstags, führendes Mitglied der nationalliberalen Fraktion, 1868 Wiedereintritt in den Justizdienst, Landgerichtsdirektor in Naumburg.
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Attila ( †453) 
Heerführer, 434-453 König der Hunnen.
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Audiffret-Pasquier, Edme Armand Gaston Duc d’ (*1823, †1905) 
Französischer Abgeordneter; Maire, 1871 Mitglied der Chambre des députés, 1875 Präsident der Kammer, Mitglied des Senats, 1876-79 Senatspräsident, Berater des Comte de Paris, 1879 Mitglied der Académie française.
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Auer, Ignaz (*1846, †1907) 
Sozialdemokratischer Politiker, Sattler, Redakteur; 1859-63 Sattlerlehre in Neuhaus an der Inn, Wanderschaft, Militärdienst, 1869 Mitglied der SDAP, Sattlergehilfe, 1872 Mitbegründer und Präsident des Allgemeinen Deutschen Sattlervereins, 1873 Expedient des „Volksboten“ in Dresden, 1874 Ausweisung, hauptamtlicher Sekretär des zentralen Parteiausschusses der SDAP, 1875 hauptamtlicher Sekretär der SAPD in Hamburg, 1877 Geschäftsführer der Assoziationsdruckerei in Berlin, 1877-78/1880-81/1884-87/1890-1907 Mitglied des Reichstags, 1878 Redakteur der „Berliner Freien Presse“, Ausweisung, 1879 Redakteur der „Gerichtszeitung“ in Hamburg, Ausweisung, 1881 Ausweisung aus Harburg, 1881-86 Möbelhändler und Tischler in Schwerin, Mitarbeiter der sozialdemokratischen Arbeiterpresse, 1887 Mitglied der Programmkommission der SPD, 1890-1907 hauptamtlicher Sekretär im zentralen Parteivorstand der SPD in Berlin, 1890-94 Redakteur des „Vorwärts“, 1898-1907 Vorstandsmitglied der Reichstagsfraktion der SPD.
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Auersperg, Adolf Carl Daniel Fürst von (*1821, †1885) 
Österreichischer Ministerpräsident; Jurastudium, Offizier bei der Kavallerie, 1860 Mitglied des böhmischen Landtags, 1867 Oberstlandmarschall von Böhmen, 1869 Mitglied des Herrenhauses, 1870 Landespräsident in Salzburg, 1871 österreichischer Ministerpräsident, 1879 Präsident des Obersten Rechnungshofes.
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Auerswald, Hans Jakob von (*1757, †1833) 
Preußischer Beamter; 1874 Studium an der Universität in Königsberg, 1787 landrätlicher Assistent, Mitglied der westpreußischen Landschaft, Landschaftsdirektor des Marienwerderschen Departements, 1797 Präsident der Kriegs- und Domänenkammer in Marienwerder, 1802 Präsident der ostpreußischen und lithauischen Kammer in Königsberg, 1806 Wirklicher Geheimer Oberfinanz-, Kriegs- und Domänenrat, 1806-19 Kurator der Universität in Königsberg, 1808 Geheimer Staatsrat, Oberpräsident von Ostpreußen, Lithauen und Westpreußen, Generallandschaftsrepräsentant, 1810 Regierungspräsident in Königsberg, 1811 Landhofmeister des Königreichs Preußen.
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Auerswald, Rudolf Ludwig Cäsar von (*1795, †1866) 
Preußischer Staatsminister; gemeinsame Erziehung mit Prinz Wilhelm, 1813-15 Soldat in den Befreiungskriegen, 1824 Landrat des Kreises Heiligenbeil, 1835 Generallandschaftsrat, 1838 Oberbürgermeister von Königsberg, 1842 Regierungspräsident in Trier, 1848 Oberpräsident von Ostpreußen, Juni bis September 1848 preußischer Ministerpräsident und Außenminister, 1849 Mitglied und Präsident der ersten Kammer des preußischen Landtags, 1850 Oberpräsident der Rheinprovinz, Vorsitzender des Staatenhauses des Erfurter Unionsparlaments, 1853 Mitglied des Abgeordnetenhauses, führender liberaler Abgeordneter, 1858 Staatsminister ohne Geschäftsbereich, stellvertretender Ministerpräsident, 1862 Rücktritt, Oberburggraf von Marienburg.
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August Herzog von Sachsen-Weißenfels (*1614, †1680) 
Zweiter Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen, Begründer des Hauses Sachsen-Weißenfels; 1628 Wahl zum Erzbischof von Magdeburg, 1635 Anerkennung der Wahl im Prager Frieden, 1638 Amtsantritt, 1647 Vermählung und Niederlegung der erzbischöflichen Würde, 1648 Bestätigung als Administrator auf Lebenszeit, 1656 Herzog von Sachsen-Weißenfels.
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August Prinz von Preußen (*1779, †1843) 
Preußischer General, Neffe Friedrichs des Großen; 1797 Hauptmann, 1803 Major, 1806, Oberstleutnant, Einsatz in der Schlacht bei Auerstedt, Kriegsgefangenschaft in Frankreich, 1808 Generalmajor, Chef der preußischen Artillerie, 1813 im Hauptquartier Blüchers, nach dem Waffenstillstand Kommandeur der 12. Brigade im Kleistschen Armeekorps, 1814 interimistischer Kommandeur des II. Armeekorps, anschließend General der Infanterie und Generalinspekteur der preußischen Artillerie.
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August Prinz von Württemberg (*1813, †1885) 
Preußischer General, Neffe König Wilhelms I. von Württemberg; 1831 Rittmeister in der preußischen Garde du Corps, 1832 Major, 1836 Oberstleutnant, 1838 Oberst, 1840 Kommandeur des Garde-Kürassierregiments, 1844 Generalmajor, Kommandeur der Garde-Kavalleriebrigade, 1850 Generalleutnant, 1854-56 Kommandeur der 7. Division in Magdeburg, 1857 Kommandeur des III. Armeekorps, 1858 Kommandeur des Gardekorps, General der Kavallerie, 1866 Kommandeur in der Armee des Kronprinzen, Einsatz bei Königgrätz, Orden Pour le mérite, 1870/71 Kommandeur des Gardekorps im deutsch-französischen Krieg, Einsätze bei Gravelotte, Sedan und Paris, 1873 Generaloberst der Kavallerie im Rang eines Generalfeldmarschalls, 1878-82 Oberbefehlshaber in den Marken, 1882 außer Dienst, Schwarzer Adlerorden.
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Augusta Karoline Großherzogin von Mecklenburg-Strelitz, geb. Prinzessin von Großbritannien und Irl (*1822, †1916) 
Tochter von Adolph Friedrich Duke of Cambridge, Enkelin des Königs Georg III., 1843 Vermählung mit Erbprinz Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz.
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Augusta, Königin von Preußen, Deutsche Kaiserin (*1811, †1890) 
Tochter des Großherzogs Karl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach und der Großfürstin Maria Pavlovna, 1829 Vermählung mit Prinz Wilhelm von Preußen, 1850-58 Residenz in Koblenz, 1861 Königin von Preußen, entschiedene Gegnerin Bismarcks und der preußischen Kriegspolitik, 1864 Gründerin des Vaterländischen Frauenvereins, 1871 Deutsche Kaiserin.
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Auguste Christine Friederike Kurfürstin von Hessen-Kassel, geb. Prinzessin von Preußen (*1780, †1841) 
Tochter König Friedrich Wilhelms II. von Preußen, Gemahlin des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel.
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Auguste Viktoria, Deutsche Kaiserin und Königin von Preußen, geb. Prinzessin zu Schleswig-Holstein (*1858, †1921) 
Tochter des Herzogs Friedrich (VIII.) von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, 1881 Vermählung mit Prinz Wilhelm von Preußen, Verbindungen zur christlich-sozialen Bewegung Adolf Stoeckers und zu Friedrich von Bodelschwingh, 1888 Deutsche Kaiserin und Königin von Preußen, Übernahme des Protektorats über die Deutsche Rot-Kreuz-Gesellschaft und den Vaterländischen Frauenverein, Gründerin des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins zur Bekämpfung des religiös-sittlichen Notstands, 1899 Stifterin der Frauenhilfe des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins, Gründung der evangelischen „Kaiserin-Auguste-Viktoria-Stiftung“ in Jerusalem, 1919 Exil in den Niederlanden (Haus Doorn).
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Augustus (Gaius Octavius) (*63 v. Chr., †14 n. 
Adoptivsohn Julius Caesars, erster römischer Kaiser.
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Aumale, Henrie Eugène Philippe Louis d’Orléans Duc d’ (*1822, †1897) 
Französischer General, Historiker und Kunstsammler, vierter Sohn des Königs Louis-Philippe; 1839 Capitaine, 1840 Ordonanzoffizier in Algerien, 1842 Général de brigade, 1842/43 Kommandeur der Division von Medea, 1843 Général de division, Oberbefehlshaber der Provinz Constantine, 1847 Generalgouverneur von Algerien, 1848 Exil in England, 1871 Mitglied der Chambre des députés, Mitglied der Académie française, 1872 Vorsitzender des Kriegsgerichts gegen Bazaine, 1873 Kommandeur des 7. Armeekorps in Besançon, 1879-83 Generalinspekteur der Armee, 1886 Ausweisung per Dekret, 1889 Rückkehr nach Frankreich.
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Aurelle de Paladines, Louis Jean Baptiste Marquis d’ (*1804, †1877) 
Französischer General und Abgeordneter; Ausbildung an der Militärschule in Saint-Cyr, 1824 Sous-lieutenant der Infanterie, 1841-54 Militärdienst in Algerien, 1848 Colonel, 1849 Teilnahme am Krieg in Italien, 1852 Général de brigade, 1854/55 Teilnahme am Krimkrieg, 1855 Général de division, 1859 Kommandeur in Marseille, 1869 Versetzung zur Reserve, 1870/71 Kommandeur der Loire-Armee, 1871 Mitglied der Chambre des députés, Mitglied der Parlamentskommission für die Friedensverhandlungen, Kommandeur der Gardes nationales des Departements Seine, anschließend der 14. Territorialdivision in Bordeaux, 1874 Entlassung aus dem Militärdienst, 1875 Mitglied des Senats.
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Averkamp 
Preußischer Musketier der 6. Kompanie des 13. Regiments aus Münster, Verdienste 1864.
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Avet, Enrico Lorenzo (*1826) 
Italienischer General; Besuch der Militärakademie in Turin, 1844 Sekondeleutnant, 1848/49 Teilnahme am Krieg gegen Österreich, 1855/56 Teilnahme am Krimkrieg, 1859 Teilnahme am Krieg gegen Österreich, Ordonanzoffizier und Sekretär von König Vittorio Emanuele II., 1866 italienischer Militärbevollmächtigter im preußischen Hauptquartier, 1871 Generalmajor.
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