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Ostschweiz

Ostschweiz
Unter dem Begriff Ostschweiz versteht man die im Nordosten und Südosten liegenden Kantone der Schweiz. Dazu zählen nach dem Bundesamt für Statistik die Kantone Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus und Graubünden. Beim Volk und in den Medien ist man jedoch unterschiedlicher Auffassung, was den Kanton Zürich betrifft: Viele Bewohner westlich von Zürich zählen den Kanton Zürich zur Ostschweiz. Die oben genannten Kantone dagegen möchten bewusst Zürich von der Ostschweiz abgrenzen, um nicht den Eindruck zu erwecken, das in der Ostschweiz eher ungeliebte Zürich sei die «Hauptstadt» der Ostschweiz. Die Zürcher selbst zählen sich im Allgemeinen nicht zur Ostschweiz. Winterthur wird manchmal als westlicher Endpunkt der Ostschweiz genannt. Beim Kanton Graubünden gibt es ebenfalls verschiedene Meinungen: Während einige ihn zur Ostschweiz zählen, sehen ihn andere als eigenständige Region; die Bündner zählen sich selber nicht dazu. Auch politisch gesehen gehört der Kanton Graubünden nicht zur Ostschweiz, sowohl in den Medien als auch umgangssprachlich nicht. Graubünden sowie Glarus und der südliche Teil des Kantons St. Gallen gehören zur Südostschweiz. Obwohl zwischen dem Kanton Schaffhausen und den übrigen Kantonen der Ostschweiz verschiedene interkantonale Konkordate bestehen, fühlt sich der Kanton Schaffhausen seit einigen Jahren wirtschaftlich, kulturell und verkehrstechnisch immer mehr zum Kanton Zürich hingezogen. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass die Verkehrsanbindungen auf Strasse und Bahn an die Städte Winterthur und Zürich viel besser ausgebaut sind als zu Frauenfeld und St. Gallen.

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