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Berwick-upon-Tweed

Berwick-upon-Tweed
Berwick-upon-Tweed ] ist eine Stadt in Northumberland an der englischen Ostküste und die nördlichste Stadt Englands. Sie liegt auf einer Halbinsel an der Mündung des Flusses Tweed, der in dieser Gegend die Grenze zwischen England und Schottland bildet. Obwohl die Stadt auf der nördlichen (schottischen) Seite des Flusses liegt, gehört sie zu England, da die Grenze um Berwick herum verläuft, und bildet somit den einzigen Teil Englands nördlich des Tweed. Sie gab aber auch der schottischen Grafschaft Berwickshire ihren Namen, deren Hauptstadt sie im Mittelalter war. Berwick war Verwaltungssitz des ehemaligen Distrikts Borough of Berwick-upon-Tweed. Bei der Volkszählung von 2001 hatte die Stadt (einschließlich der Ortsteile Spittal, Tweedmouth und Ord) 11.665 Einwohner, der Distrikt 25.949. Der Name der Stadt geht auf das angelsächsische Bere-wic zurück, das „Gersten-Farm“ bedeutet. Der örtliche Dialekt, „Tweedside“, ist eine Mischung aus dem schottischen Dialekt der Lowlands und der Mundart von Northumberland, tendiert jedoch deutlich mehr zum Schottischen. Dem entspricht, dass die Entfernung zur schottischen Hauptstadt Edinburgh etwas geringer ist als nach Newcastle upon Tyne, dem Zentrum von Nordostengland. Aufgrund seiner einzigartigen Lage hatte Berwick seit der Mitte des 11. Jahrhunderts mehr als 300 Jahre lang eine strategische Schlüsselposition in den Kriegen zwischen England und Schottland und war Schauplatz einer Reihe von kriegswichtigen Ereignissen in den englisch-schottischen Grenzkriegen. Diese Grenzlage prägt die Stadt bis heute. Sie spiegelt sich auch in der Architektur der Stadt, vor allem in den hervorragend erhaltenen Befestigungsanlagen aus elisabethanischer Zeit.

Webseite: http://www.visitnorthumberland.com/site/berwick-upon-tweed


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