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Brixham

Brixham
Brixham ist eine Kleinstadt im Südwesten Englands, sie liegt am südlichen Ende der Bucht Torbay und hat 19.600 Einwohner. Brixham gehörte früher zur Grafschaft Devon, ist aber seit 1997 Teil der selbständigen Verwaltungseinheit Torbay. Brixham ist bekannt für seinen Fischereihafen, der zusammen mit den Tourismus zu den Haupteinnahmequellen zählt. Am 5. November 1688 landete der spätere König Wilhelm III. von Oranien-Nassau mit seiner niederländischen Armee im Zuge der Glorious Revolution in Brixham. Eine Statue mit diesem König ziert den Hafen. Noch heute haben viele Einwohner Brixhams niederländische Nachnamen. Die Straße vom Hafen hinauf zu dem steilen Hügel, auf dem die Niederländer ihr Lager errichtet hatten, heißt auch heute noch Overgang - niederländisch für aufwärts. Auf einer Landenge befinden sich die Reste eines alten Forts aus napoleonischer Zeit. Im Zweiten Weltkrieg war Brixham einer der Verladehäfen für die Invasion der Alliierten in der Normandie, was dem kleinen Ort einiges abverlangte. Die Rampe, auf der die Fahrzeuge in die Schiffe fuhren, ist noch zu sehen. In einem Park gibt es Geschützstellungen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Der Fischfang dominierte das Leben in Brixham mehr als 900 Jahre lang; schon im Domesday Book (1086) wird Brixham als wichtiger Fischerhafen erwähnt. 1850 hatte die Stadt die größte Fischfangflotte Englands mit 270 Schiffen und 1.600 Seeleuten. Nach dem Ersten Weltkrieg brach die Fischerei fast gänzlich zusammen; 1939 gab es weniger als ein halbes Dutzend Fischerboote. Erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erholte sich der Fischfang in Brixham. Brixham gilt als die Stadt, in der der Trawler erfunden wurde. Bis in die 1960er Jahre hatte Brixham als sehenswerter Touristenort Eisenbahnanschluss, doch ist diese Stichbahn inzwischen stillgelegt.

Webseite: http://www.englishriviera.co.uk


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