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Canela (Brasilien)

Amtspresse Preußens (Volltext):

Canela (Brasilien)
Canela ist eine Stadt in Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens. Der Ort mit ca 40.000 Einwohnern wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und am 28. Dezember 1944 eigenständig. Er liegt auf einer Höhe von 837 Metern in der Serra Gaúcha in der Region der Hortensien. Das Gemeindegebiet grenzt an Três Coroas (im Süden), Gramado (im Südwesten), Caxias do Sul (im Nordwesten) und São Francisco de Paula (im Nordosten). Canela liegt 123 km nördlich der Hauptstadt Porto Alegre (84 km Luftlinie). Der deutsch, italienisch und portugiesisch geprägte Stadtkern mit seiner Kathedrale stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Canela hat ein subtropisches durch die Höhenlage relativ kühles und feuchtes Klima. Im Sommer wird es durchschnittlich 28 Grad, im Winter 6 Grad. Es gibt gelegentlich Frost und Schnee. Die Stadt lockt sowohl im Sommer als auch bei Schneefall viele Touristen an, meist Brasilianer, und ist touristisch sehr gut erschlossen. Besonders die beiden Naturparks Ferradura und Caracol, dessen größte Attraktion ein Wasserfall ist, sind bei Besuchern sehr beliebt. Die ursprüngliche Vegetation ist Araukarienwald und Mata Atlântica in den tieferen Lagen. Die landwirtschaftliche Produktion ist geprägt durch Mais, Äpfel, Bohnen, Wein, Reis, Maté, Schweine, Rinder und Hühner. Der Ort liegt an der Rota Romântica, einer landschaftlich schönen Strecke, welche neben Canela noch São Leopoldo, Novo Hamburgo, Estância Velha, Ivoti, Dois Irmãos, Morro Reuter, Santa Maria do Herval, Presidente Lucena, Picada Café, Nova Petrópolis, Gramado und São Francisco de Paula umfasst. Die Straße RS-235 führt von Gramado über Canela nach São Francisco de Paula. Von 1924 bis 1963 war Canela durch eine Bahnlinie mit Taquara verbunden. Der Bahnhof dient heute als Museum. Der Flugplatz zwischen Gramado und Canela wird nicht im Linienverkehr angeflogen.

Webseite: http://www.canela.rs.gov.br/

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