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Enying

Enying
Enying ist eine Kleinstadt im Komitat Fejér im zentralen Transdanubien in Ungarn. Enying ist etwa 35 km südwestlich des Komitatshauptortes Székesfehérvár (dt. Stuhlweißenburg) sowie etwa 10 km südöstlich des Ufers des Balaton (dt. Plattensee) entfernt in der fruchtbaren Region Mezőföld an der Landstraße 64 gelegen. Für das Jahr 2008 weisen die statistischen Angaben 7 035 Einwohner auf einer Fläche von 82.78 km² aus. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Alsótekeres, Balatonbozsok (seit 1966), Kabókapuszta und Lebeshegy-Ófalu. Das Stadtrecht erhielt er 1992. Erstmalig wurde Enying 1138 in der Landwirtschaftsliste des Bistums von Dömös erwähnt, Balatonbozsok wird bereits 1082 als Besitz der Kirche St. Michael in Veszprém ausgewiesen. Die Herrschaft über die Orte wechselte häufiger im Laufe der Geschichte. Eine erwähnenswert gute wirtschaftliche Entwicklung nahm der Ort ab 1720 im 18. und 19. Jahrhundert unter der Herrschaft der adeligen Familie von Batthyány, die sich mit Schloss, Schlosspark, landwirtschaftlichen Anlagen und der Johann-Nepomuk-Kirche auch noch heute im Ortsbild niederschlägt. Enying wurde 1867 Kreishauptstadt und blieb dies bis 1961. An der Eisenbahnlinie von Veszprém nach Dombóvár entstand 1880 der Bahnhof des Ortes, vor dem Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch Post, Telegraphenamt und Sparkasse hinzu. 1950 wurde die Gemeinde aus dem Komitat Veszprém ausgegliedert und an das Komitat Fejér angeschlossen. Partnerstädte von Enying sind Bad Urach in Baden-Württemberg, Deutschland, Brzegbe in Polen und Huedin in Siebenbürgen, Rumänien.

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