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Provinz Namangan

Provinz Namangan
Die Provinz Namangan liegt im Osten Usbekistans, im südlichen Teil des Ferghanatals. Sie hat eine Fläche von 7.900 Quadratkilometern und eine Einwohnerzahl von 2.194.658 (2008). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 278 Einwohner pro Quadratkilometer. Hauptstadt ist Namangan. Die Provinz entstand am 6. März 1941 als Teil der Usbekischen SSR, war jedoch zwischen 5. Januar 1960 und 18. Dezember 1967 aufgelöst. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 gehört sie zum unabhängigen Staat Usbekistan. Sie ist in elf Bezirke (Tuman) unterteilt. Die Städte Namangan, Kosonsoy, Uchqoʻrgʻon, Chortoq und Chust sind provinzunmittelbar, das heißt sie gehören keinem Bezirk an. Das Klima ist typisch kontinental mit extremen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Die natürlichen Ressourcen umfassen Erdöl, Erdgas, Gold, Blei, Kupfer, Quarz und Antimon. Landwirtschaftliche Produkte sind Baumwolle, Gartenbau, Seidenraupenzucht und Haustierhaltung, einschließlich der Zucht von Angoraziegen wegen ihrer wertvollen Haare. Die Industrie ist in erster Linie auf die Herstellung von Textilien ausgerichtet, mit zwei großen Produktionskomplexen für Seide, sowie gemeinnützigen Fertigungsstätten für Gewebe, Baumwollgarn, Leder und Schuhe. Die Gegend ist auch ein Zentrum des traditionellen usbekischen Handwerks, insbesondere für die Herstellung von Messern.

Webseite: http://www.naman.uzpak.uz/rus/index.htm

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