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Ofakim

Ofakim
Ofakim ist eine Stadt im Süden von Israel. Sie liegt im Südbezirk, 24 km westlich von Beerscheba in der steppenartigen Nord-Negev-Region und zählt 24.700 praktisch ausschließlich jüdische Einwohner (2007). Das Land in der Umgebung der Stadt wird landwirtschaftlich mit Bewässerung genutzt. Ofakim bedeutet auf Deutsch „Horizonte“. Die Stadt wurde 1955 gegründet, als jüdische Einwanderer aus Nordafrika in der Region angesiedelt wurden. Später kamen Einwanderer vor allem aus dem Iran, aus Ägypten, Indien, Rumänien, Äthiopien und der ehemaligen Sowjetunion. Die Stadt zählt zu den so genannten Entwicklungsstädten Israels, was sich u. a. in der relativ hohen Anzahl von Sozialhilfeempfängern ausdrückt. Die Stadt leidet seit ihrer Gründung an strukturellen Problemen, die vor allem von der Entfernung vom Landeszentrum herrühren. Offiziell gehört Ofakim zum Großraum der Zentralstadt Beerscheba, in der viele Einwohner arbeiten. Um auch die Anbindung an das restliche Israel zu verbessern, wird eine Bahnlinie der Israel Railways von Beerscheba über Ofakim, Netiwot, Sderot nach Aschkelon gebaut. Derzeitiger Bürgermeister ist (seit 2008) Zvika Greengold, israelischer Nationalheld des Jom-Kippur-Krieges.

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