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Ruapuke-Insel

Ruapuke-Insel
Die Ruapuke-Insel ist eine der südlichsten Inseln in der Hauptinselkette Neuseelands. Die kleine Insel liegt 15 km südlich von Bluff and 32 km nordöstlich von Oban auf der Südinsel und 32 km nordöstlich von Stewart Island am Ostende der Foveaux Strait. Die Insel misst 13 × 6 km und ist rund 16 km² groß. Sie ist Privateigentum und wird zum Teil zur Schafzucht genutzt. Ruapuke war früher die Heimat von 200 Māori, heute ist sie unbewohnt. Anfang der des 19. Jahrhunderts lebte hier die zahlenmäßig stärkste Māori-Bevölkerung des südlichen Neuseeland. Sie gehörten zu den Ngai Tahu unter Häuptling Tuhawaiki (“Bloody Jack”). Eine Missionsstation wurde im Mai 1844 von zwei deutschen reformierten Missionaren, darunter Johann Friedrich Heinrich Wohlers auf Ruapuke errichtet. Die Missionare lehrten den Māori Ackerbau und Schafzucht, so dass später sogar erhebliche Überschüsse auf die Hauptinseln verkauft werden konnten. Das Zentrum der Insel ist flach und erreicht eine Höhe von 41 m. Einige Erhebungen befinden sich an den Nord-, Süd- und Westenden der Insel. North Head, das Nordende der Insel, ist eine vorspringende Klippe, die sich 62 m hoch erhebt. Nahe dem westlichen Ende erreicht die Insel mit 64 m ihre größte Höhe. Die Insel ist zum Teil mit verkrüppelten Bäumen, teils mit Buschwerk bewachsen, andere Teile dienen als Schafweide. Die Insel wurde von James Cook am 6. März 1770 Bench Island getauft, erhielt später aber wieder ihren Māori-Namen zurück. Bench Island ist heute eine Insel weiter südwestlich direkt vor Stewart Island.

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