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Turany nad Ondavou

Turany nad Ondavou
Turany nad Ondavou (bis 1948 slowakisch „Turiany“; ungarisch Turány - bis 1902 Zemplénturány) ist eine Gemeinde im Bezirk Stropkov in der Ostslowakei. Die Gemeinde Turany an der Ondava liegt etwa zwölf Kilometer südlich der Bezirksstadt Stropkov am Nordende des Veľká Domaša-Stausees. Das in westlicher Richtung allmählich ansteigende Ondauer Bergland erreicht Höhen von 300 bis 350 Meter über dem Meer. Turany liegt an der Fernstraße 15, die von Svidník nach Vranov nad Topľou führt und als Teil der Transitstraße von Südostpolen nach Ungarn fungiert. Etwa 1000 Meter nördlich der Gemeinde zweigt die Fernstraße 556 nach Giraltovce ab, die eine wichtige Verbindung von Prešov, der Hauptstadt des Landschaftsverbandes, zum Feriengebiet am Stausee Veľká Domaša bildet. Ein Teil der Einnahmen der Einwohner stammt aus kleineren Pensionen und Ferienhäusern; unmittelbar südlich Turanys besteht ein großer Campingplatz. 1567 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde genannt. Beim Bau des Veľká Domaša-Staudammes (1962 bis 1967) mussten viele Häuser der Gemeinde dem aufgestauten See weichen. Das Dorf wurde einige hundert Meter östlich auf höher gelegenem Gelände neu aufgebaut. Ganz verschwunden ist dabei die 1964 eingemeindete Gemeinde Petejovce, welche südlich des Ortes lag. Die ebenfalls 1964 eingemeindete Ortschaft Vyšný Hrabovec ist seit 1990 wieder selbstständig. Die Bevölkerung Turanys besteht zu 97% aus Slowaken. 91% der Einwohner gaben als Konfession Römisch-katholisch an, ca. 5% bekennen sich zur Griechisch-katholische Kirche.

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