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Search results in Amtspresse Preußens (580 Hits):

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  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 8
    "...der Darlehnskassenscheine zu täuschen und dadurch neue Beunruhigung im gewerblichen Publikum zu erzeugen sucht. Glücklicherweise findet diesmal der bedenkliche Versuch seitens vieler Liberalen selber die gebührende Widerlegung und Abfertigung. So schreibt die liberale »Schlesische Zeitung« etwa Folgendes: »Die Königliche Verordnung, welche die Gründung öffentlicher Darlehnskassen und die Ausgabe von Darlehnskassenscheinen festsetzt, ist einem Creditbedürfniß entgegengekommen, dessen Vorhandensein von allen Seiten anerkannt ist. Eine erhebliche Anzahl von Landwirthen und Industriellen ist außer Stande, ihre Arbeiten fortzusetzen und ihre Arbeiter zu bezahlen, wenn es ihnen nicht gelingt, auf ihre an sich werthvollen, im gegenwärtigen Moment aber fast unverkäuflichen Erzeugnisse Geld zu erhalten. Dieser Verlegenheit soll die Verordnung abhelfen; sie schafft einen Weg, auf welchem der Besitzer von Werthgegenständen gegen Verpfändung derselben ein Darlehn in einem Papier erhält, welches er leicht in baares Geld u ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 1
    "...No. 25. Provinzial-Correspondenz. Vierter Jahrgang. 20. Juni 1866. Aufruf des Königs. An Mein Volk! In dem Augenblicke, wo Preußens Heer zu einem entscheidenden Kampfe auszieht, drängt es Mich, zu Meinem Volke, zu den Söhnen und Enkeln der tapfern Väter zu reden, zu denen vor einem halben Jahrhundert Mein in Gott ruhender Vater unvergessene Worte sprach. »Das Vaterland ist in Gefahr!« Oesterreich und ein großer Theil Deutschlands steht gegen dasselbe in Waffen! Nur wenige Jahre sind es her, seit Ich aus freiem Entschlusse und ohne früherer Unbill zu gedenken, dem Kaiser von Oesterreich die Bundeshand reichte, als es galt, ein deutsches Land von fremder Herrschaft zu befreien. Aus dem gemeinschaftlich vergossenen Blute, hoffte Ich, würde eine Waffenbrüderschaft erblühen, die zu fester, auf gegenseitiger Achtung und Anerkennung beruhender Bundesgenossenschaft und mit ihr zu all dem gemeinsamen Wirken führen würde, aus welchem Deutschlands innere Wohlfahrt und äußere Bedeutung als Frucht hervorgehen sollte. Aber ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 2
    "...dies im Sinne und im Interesse der Bevölkerung der einzelnen Staaten geschehen wird. Die Bevölkerung kommt uns überall ohne jegliches Widerstreben entgegen, und es zeigt sich, daß die Regierungen jener Länder gewiß nicht nach dem Sinne ihrer Völker gehandelt haben, als sie sich zu einer feindlichen Haltung gegen Preußen hinreißen ließen. Niemand wird freilich wähnen, daß diese vorläufigen Erfolge schon ein schließliches Gelingen verbürgen. Die größten Aufgaben sind noch unberührt. Die österreichische Armee rückt eben erst gegen Preußen an: ihr gegenüber muß sich unsere Kraft erst vollauf erproben. Oesterreichs Heer ist trefflich ausgerüstet, im Kriege geübt und von tüchtigen Feldherren geführt. Es wäre thöricht und vermessen, die uns bevorstehenden Proben zu unterschätzen. Aber ganz Preußen sieht den Ereignissen gehobenen Muthes entgegen. Das erste Vorgehen unserer Regierung hat dem Volke überall neue Bürgschaften einer mächtigen Thatkraft, rascher Entschlossenheit und hoher Umsicht gegeben, – die überraschen ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 3
    "...seits die Grundzüge einer neuen, den Zeitverhältnissen entsprechenden Einigung hiermit noch vor und erklärt sich bereit, auf den alten, durch eine solche Reform veränderten Grundlagen einen neuen Bund mit denjenigen deutschen Regierungen zu schließen, welche ihr dazu die Hand reichen wollen . Der Gesandte vollzieht die Befehle seiner Allerhöchsten Regierung, indem er seine bisherige Thätigkeit hiermit nunmehr für beendet erklärt . (Weitere Erklärungen Preußens.) In Folge der Abstimmung am Bunde ließ die preußische Regierung ferner bei den deutschen Höfen – unter Hinweis darauf, daß der gesetzliche Boden für Bundesbeschlüsse nicht mehr vorhanden sei – sofort Verwahrung einlegen gegen alle Schritte, welche dieselben auf Grund früherer Zulässigkeit nach den Bundesgesetzen etwa unternehmen möchten, sowie darauf aufmerksam machen, daß die Verantwortung für derartige Schritte nunmehr jeder einzelnen Regierung zufalle. Da die Urkunde der seitherigen deutschen Bundesverfassung einen Theil des europäischen Völkerrecht ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 4
    "...Art. X. Die Beziehungen des Bundes zu den deutschen Landestheilen des österreichischen Kaiserstaates werden nach erfolgter Vereinbarung über dieselben mit dem zunächst einzuberufenden Parlamente durch besondere Verträge geregelt werden. Einleitung der Feindseligkeiten. ( Letzte Friedensversuche .) Für den mit ziemlicher Bestimmtheit vorauszusehenden Fall der Annahme des österreichischen Bundesantrages auf Mobilisirung, waren schon in dem am 12ten abgehaltenen Kabinetsrathe alle preußischerseits zu ergreifenden Maßnahmen vorläufig festgestellt worden. Als der Ausfall der Bundestagssitzung von Donnerstag, dem 14ten die gehegte Erwartung leider bestätigte, wurde das Beschlossene auf der Stelle in Vollzug gesetzt. Noch bis spät in die Nacht arbeiteten der König und die höchsten Staatsbeamten, um nach allen Richtungen hin die nöthigen Weisungen ergeben zu lassen. (Preußens letzte Mahnung an die Nachbarstaaten.) Unter den Staaten, welche bei dem Bundesbeschlusse vom 14. Juni mit Oesterreich gestimmt hatten, befande ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 5
    "...Noch während der Nachtzeit ließ General Herwarth diesseit Riesa zwei Pontonbrücken über die Elbe schlagen und besetzte am frühen Morgen Riesa, Dahlen und Wurzen . Während des Vormittages stellte eine aus Berlin eingetroffene Feld-Eisenbahn-Abtheilung die zerstörte Strecke der Elbbrücke wieder her, was um so leichter von Statten ging, als man preußischerseits von der Art der Zerstörung, die an der Brücke vorgenommen werden sollte, im Voraus unterrichtet war. Die Eisenbahn-Abtheilung hatte sich daher Zeichnungen über die Art des Holzbaues verschafft und Vorarbeiten machen lassen, durch welche eine schnelle Wiederherstellung möglich wurde. Beim fortgesetzten Marsche in der Richtung nach Dresden wurde am Sonntage, den 17., Meißen besetzt. Am Sonnabende hatte auch das Corps des Prinzen Friedrich Carl von der Lausitz aus die sächsische Grenze überschritten, um gleichfalls auf dem Wege nach Dresden vorzurücken. Der Viadukt bei Löbau war von den Sachsen zwar zur Sprengung vorbereitet, wurde aber sonst ganz unbeschädi ..."
  • Provinzial-Correspondenz
    1866
    20. June , Page 6
    "...echtes deutsches Blut in Euren Adern rollt! Am 16. Juni 1866. Der Königl. preuß. General von Beyer . Am 19. rückten unsere Truppen in Kassel ein. Der Kurfürst von Hessen hatte sich mit seinen Truppen nach Bebra (südöstlich von Kassel auf der Bahn nach Eisenach) zurückgezogen. (Für Preußen.) Der Herzog von Coburg , welcher von jeher ein großes Interesse für die Reform des deutschen Bundes bekundet hatte, ist jetzt unter den Ersten auf Preußens Seite getreten. Er hatte sich mit großer Entschiedenheit gegen den österreichischen Mobilisirungs-Antrag ausgesprochen und hat dann seine mobilen Truppen dem Könige von Preußen alsbald zur Verfügung gestellt. Denselben Schritt haben der Herzog Leopold von Anhalt und der Fürst Georg von Waldeck gethan. Der Großherzog Friedrich von Baden lehnt im Gegensatz gegen den sogenannten Bundesbeschluß fortdauernd jede Betheiligung an kriegerischen Maßnahmen gegen Preußen ab. Die Regierungen von Oldenburg und Anhalt haben gleich Preußen auch ihren Austritt aus dem bisherigen deutsch ..."
  • Teltower Kreisblatt
    1866
    27. June , Page 1
    "...Teltower Kreisblattl S ' cS * llbeltower 1 b S A S A S - S S reisbsattr' '-t K K K * S e - e l A h ' v v - * i , l . t - * S A l A e t A A t. A i ---' i A S A A K A * S Xo. 26. . ' eltow , bm 27- uni 1806. Bestellungen auf dasselbe nehmen sämmtliche Köüigliche Post-Anstalten an. Diese Blatt erscheint Mittwochs. Abonnementspreis pro Insirtionsgebühr : 1 Sgr. pro dreigespaltene Petitzeile oder deren Ranne Quarlol : ' 1v Sgr. 6 Pf. S gar1rGTetwwer Kntsblart iftdieHauvtvn in Teltow . Insemu werden auew angenommen inköpenick drim Nothmann Hra. Liest, in Zodsendetm Kvn Hrn. Ph. Müller, in redbin beimBuchbndrmstr . Hrn . nter . in Miteenwalde beimBuchbnwmstr. Hrn. Schäfer, inKrnsterdansrn imComwirdaK . Eren, Iifnalidensitabe so. . Havve für Bank-, Conmrisi. - und Ineaffo-Geschäfte , agenmeine Sparkafle ie te /in erlin beim Agenlen Hrn. A A h Mit vorliegender Nummer schließt das 2 . Quaael dieses Jahrganges . Unsere - geehrten aus- A wärtigen lbonnenten ersuchen wir daher um recht balde Erneuerung des Abonnements bei ..."
  • Teltower Kreisblatt
    1866
    27. June , Page 2
    "...Teltower Kreisblatt198 A A A A - S v S A " S v A S S * s" hausen kamert sredte sich , der- Dobtainen-Rath Kletzschke, der'gaüz besondsrs herzlichen Begrüßg von A seinem Könige. fort. 'Das wal ihm Dankes gemtg 'für seine Treue, ' Der Geist von 1813 lebte in ihm Was damals Fürst und Volk zusammenband, festzuhalten in gemeinsamer Gefahr, das hielt - ihn Den Domniren-Rath Kletzschke fand jegliche VerBis auch später in allen innen und äußem Stürmen. suchung unwandelbar, in seiner Treue auszuherren : Treue in Gesinnung, Treue durch die That. zum letzten Tage tdar seine Thätigkeit dun öffentlichen Dienst gewidmet. waren seine Gedanken bei seinen Amtfarbeiter . Er verschied wir Noch auf drm Krankeninger dem Gefühl der Pfrichterfüllung und mit dem Glauben an eine ewige Vergeltung . Sein letzter Blick sah das Vaterland in Gefahr, von Feinden bedroht, aber sein Ausdruck blieb ruhig, voll Zuversicht. - Wir Ueberlebende wollen - der Treue , in in dieser Zeit van diesem anne leinen und Herrn , auszuherren in der Treue zu u ..."
  • Teltower Kreisblatt
    1866
    27. June , Page 3
    "...Teltower Kreisblatt* -19 S Offiziers. Als die Preußen in icht kamer. ergrlssenorhut einer ganzen Schwadio die V Oeffmt1iches i die Oesterreicher , dron sein sollten , die locht. Trotz der Entfernung -l -- Aus Veranlassung der gegenwärtigen politischen Verhältnisse wird im , St.-Anz. " lich folgende der nachstehend wört. 68. des Strafgesetzbuchs in Erinnerung welcher während die Distanz soll 4--500 Schritt betragen haben -- ga" den die Preußen Feuer ; auf den ersten Schizß, den der Unteroffizier Frühdf abgab , fiel der österreichische Offi zier und gebracht : , Ein Preuße , eines gegen demnächst noch zwei österreichischen sind Mann. Die praußische den preußischen Staat aufgebnochenen Krieges im feind- Patrouille zog sich darauf zurück , .larm , Dr. und 5 da man deutlich dvn hörte. lichen Heere Dienste nimmt und die Waffen gegen Preußen oder dessen Bundesgenossen trägt, wird als Landes verräther mit dem Tode bestraft. Ein Preuße , welcher der Z. " Truppen lNach der es 12 österreichische Husaren gewesen v 1 davo ..."